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Mosquitonetze: effektiver Mückenschutz

Moskitonetze bieten einen zuverlässigen Schutz. Die Maschenweite der Netze (MESH) sollte den kleinsten Insekten angepasst sein und unter 1,2 mm betragen. Eine Imprägnierung der Netze verstärkt die Schutzwirkung.

MESH - Angaben zu Maschenweiten

Angaben zu Maschenweiten werden bei Moskitonetzen interational in in MESH (Maschen/Quadratinch = mesh/square inch) ausgedrückt. Ein Inch sind 2,54 cm, daher entsprechen 200 Maschen/Quadratinch in etwa einer Maschenweite (auch abhängig von der Fadenstärke) von etwa 1,2 mm. Eine Zahl von ca. 180 bis 200 Maschen/inch (MESH) entspricht der zum Malariaschutz empfohlenen Maschengröße.

Darüberhinaus ist die Maschenweite auch von der Fadenstärke abhängig. Bei der Wahl des Moskitonetzes muss - neben der Form - also drigend abgewogen abgewogen werden:

- Je kleiner die Maschen sind, um so höher ist die Meshzahl und um so mehr Insektenarten werden vom Körper abgehalten.
- Je größer die Maschen sind, um so kleiner ist die Meshzahl und um so besser kann die Luft zirkulieren. Die Zirkulation der Luft ist vor allem in den Tropen wichtig. Daher wird empfohlen, die Maschen in einer Größe zu wählen, die gerade noch die für den Menschen gefährlichen Mückenarten abhält. Das sind in den Tropen vor allem die Anophelen.

In nördlichen Gebieten - wie zum Beispiel Skandinavien oder Kanada - sind sehr winzige Mücken (No-See-Um, Gnitzen, Blackflys etc.) ausgesprochen lästig. Das Klima in diesen Gebieten ist auch im Hochsommer selten schwül und gestattet daher eine sehr kleine Maschenweite. Die geringere Luftbewegung spielt in kühlerem Klima kaum eine Rolle.